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Beim Bioverlag dokumentierte Ralf Wildtiere auf dem Betriebsgelände und initiierte einen Naturschutztag. Es entstand ein Bildband. Hier einige Impressionen daraus.

Als Natur-Fuzzi guck ich immer, was so rumspringt. Als Mitarbeiter des Bioverlags mache ich das auch auf dem Betriebsgelände der Firma. Oft bin ich als erstes im Verlag, kriege am Arbeitsplatz mit wie die Sonne aufgeht oder wie der Fuchs seine letzte Runde durchs Revier macht.

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Dämmerung im Winter: Der Mond steht noch über dem Betriebsgelände. Der Mitarbeiterparkplatz ist von Bäumen und Sträuchern gesäumt, die verschiedenen Tieren Lebensraum bieten.

Ich lege eine Artenliste an, die sich nach und nach füllt. Eines Tages entdecke ich eine Zauneidechse auf dem Betriebsgelände. In Absprache mit der örtlichen Naturschutzbehörde stellt sich heraus, dass dies der einzige gemeldete Nachweis der geschützten Art auf privatem Gelände im Bereich der Stadt Aschaffenburg ist. Ich mobilisiere die Belegschaft, und mit der Firma beschließen wir, die Art – und Natur allgemein – auf dem Firmengelände zu fördern und entsprechend Biotop-Strukturen zu verbessern. Bei einem Naturschutztag, helfen die Mitarbeiter mit, die Idee umzusetzen.

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Mitarbeiter des „bioverlags“ engagieren sich beim Naturschutztag des Betriebs.

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Eine Kräuterspirale entsteht …

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… Mitarbeiter laden Steine, um damit Trockenmauern aufzubauen.

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Naturstimme statt Radio: Wer ein Ohr dafür hat, kann sogar am Arbeitsplatz das schöne Lied der Amsel genießen.

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Auch ein Foto wert: Reifenspuren auf dem Parkplatz. Das darunter liegende Pflaster ist trocken verlegt. Das heißt, zwischen den Ritzen können in der warmen Jahreszeit Gras und Kräuter wachsen.

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Aufgeblasenes Leimkraut auf dem Mitarbeiterparkplatz: Die Ränder des Parkplatzes gehen fließend in eine Wiese über.

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Blaumeise in einem Busch auf dem Betriebsgelände

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Amsel-Weibchen schüttelt Federn auf. Solche Anblicke sind beispielsweise während der Pausen in der Cafeteria möglich.