Ralf hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Tierleben in der Umgebung seines Heimatorts zu dokumentieren. Zwischen 2011 und 2017 hat er Fotos von 99 Arten zusammengetragen, die er nun auf einem Poster vereint. Hier gibt es eine detailliertere Übersicht der Arten.

Artenvielfalt fasziniert. Nicht nur beim Scrollen über diese Seite, vor allem auch in der Natur. Doch die Zahl der Tiere geht dramatisch zurück, insbesondere die der Vögel. Im Mai 2017 hat die Bundesregierung folgende Zahlen vorgestellt: Rückgang der Vogelbrutpaare in den landwirtschaftlichen Gebieten der EU zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen. Das ist ein Minus von 57 Prozent. Wir sind also gut beraten, Tierbestände für möglichst viele Orte zu ermitteln – auch auf Gemeindeebene -, um in der Lage zu sein, Veränderungen festzustellen.

Die Ergebnisse dieser Dokumentation

Von den 99 in Endenburg ermittelten Tieren sind rund 3/4 Vögel (73 Arten). Zweitgrößte Gruppe sind die Säugetiere mit 18 Arten. Des weiteren wurden 3 Reptilien- und 6 Amphibienarten festgestellt.  (Eine Übersicht in Tabellenform findet sich am Ende dieser Seite.)

Mit dem ersten Blick auf diese Seite mag der Eindruck entstehen, dass es um die Tier- und insbesondere die Vogelwelt in Endenburg nicht so schlecht steht. Dies kann täuschen. Von den 99 nachgewiesenen Tierarten sind 62 tatsächlich relativ einfach bzw. häufiger zu beobachten. 37 Arten sind jedoch selten zu sehen (weniger als fünf Sichtungen pro Jahr). Etliche dieser Arten wie das Auerhuhn, der Baumfalke oder die Wasseramsel wurden während des 6-jährigen Beobachtungszeitraums sogar nur ein einziges Mal nachgewiesen.

35 weitere Arten konnten innerhalb der letzten sechs Jahre nicht (mehr?) nachgewiesen werden, wurden aber in vergleichbaren Lebensräumen der Region registriert. Einige dieser „fehlenden“ Arten sind:

Baumpieper, Bluthänfling, Dorngrasmücke, Feldschwirl, Feldsperling, Gartenbaumläufer, Gänsegeier, Gartengrasmücke, Gebirgsstelze, Gelbspötter, Grauschnäpper, Haselhuhn, Hohltaube, Kleinspecht, Rauhfußkauz, Schleiereule, Sperlingskauz, Steinadler, Tannenhäher, Uhu, Waldlaubsänger, Waldohreule, Wasseramsel, Zitronengirlitz, Gartenschläfer, Haselmaus, Igel, Iltis, Mauswiesel, Rothirsch, Siebenschläfer, Kreuzotter, Schlingnatter.

Warum 99 Arten?

Tierarten in einem Gebiet zu erfassen, ist aufwändig. Zu Beginn einer Untersuchung findet man viele. Je länger man ermittelt, desto länger dauert es bis eine „neue“ Art hinzukommt.  Deshalb wurde nach etwa fünf Jahren Suche beschlossen, bei Erreichen einer plakativen Zahl – eben der 99 – eine Zusammenfassung zu machen und mit dem oben eingeblendeten Poster ein erstes Ergebnis zu liefern. Für die Zukunft ist zu erwarten, dass weitere Arten verschwinden, aber auch einige wenige neue hinzukommen.

So wurden die Daten erhoben …

… durch direkte Beobachtungen, Hör-Nachweise, Fotofallen, Kadaverbestimmungen und Befragungen. Beobachtet wurde täglich – etwa beim Blick aus dem Küchenfenster, bei Gartenarbeiten oder Spaziergängen. Die Erhebung ist subjektiv. Bestimmte Tiergruppen wie Fledermäuse, Nagetiere (inkl. Bilche) und Marder sind vermutlich unterrepräsentiert. Beobachtungszeitraum war 2011-2017.

Ich danke …

… allen interessierten Mitbürgern Endenburgs; den zahlreichen Fotografen, die Bilder beigesteuert haben; den vor Ort arbeitenden Ornithologen; Christian Ebner von Panik Ebner Design und Dr. Andreas Lang vom NABU Lörrach für die fachliche Unterstützung.

Die Tierarten im Überblick

Vögel

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Endenburg bietet für etliche, auch seltene Vogelarten immer noch gute Lebensbedingungen. Günstig für Vögel wirkt sich unter anderem aus, dass der Ort im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland sehr südlich liegt und das Klima hier mild ist. Auf Pestizide wird weitgehend verzichtet. Außerdem liegt Endenburg auf einer Wanderroute für Vögel. Im Frühjahr und Herbst kann man deshalb mit Gästen rechnen.

Rostgans: In Endenburg ein seltener, aber wiederkehrender Besucher. Die sehr lautstarke Art stammt aus den Steppen- und Wüstenzonen Innerasiens. Einflüge aus Asien sind belegt. Die Mehrzahl der Rostgänse in Deutschland ist aber wohl auf Gefangenschaftsflüchlinge oder deren Nachkommen zurückzuführen. Seit den 1980er Jahren kommt es in Baden-Württemberg zu Bruten.

Auerhahn: Der imposante Vogel wurde 2011 zum letzten Mal in Endenburg nachgewiesen. Er hat unter den jetzigen Bedingungen keine Überlebenschance. Foto: Erich Tomschi

Graureiher: Die Fischteiche in der Umgebung des Orts ziehen ihn an.

Der Weißstorch: ist nicht wirklich ein Vogel Endenburgs. Man sieht ihn in Schlächtenhaus und beim Vogelpark auf den Wiesen …

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… in Endenburg nutzt er lediglich die Thermik – hier oberhalb des Gasthaus‘ Pflug, um Höhe zu gewinnen.

Schwarzstorch: Auch er ist nur „Überflieger“ in Endenburg während des Vogelzugs.

Fischadler: ein weiterer seltener Zugvogel, der keinen Stopp in Endenburg einlegt. Foto: NABU / Olaf Titko

Roter Milan: ein häufiger Greifvogel während der warmen Jahreszeit

Schwarzer Milan: Auch er ist über den Sommer häufig in Endenburg zu sehen. Er hat kein Rot im Gefieder und einen weniger tief gegabelten Schwanz. Foto: NABU / Olaf Titko

Mäusebussard: Er ist vermutlich der häufigste Greifvogel in Endenburg, der auch im Winter präsent ist.

Wespenbussard: Hauptsächlich seltener Gast während des Vogelzugs; war aber auch schon Brutvogel am Munzenberg, auf dem Weg Richtung Kandern. Foto: Gordon R.

Sperber: ein Vogeljäger, der selten die Deckung verlässt

Habicht: der große Verwandte des Sperbers. Foto: Stefan van Schaik

Turmfalke: In der Regel lebt ein Brutpaar in Endenburg. Bei Schnee weichen die Falken ins Tal aus. 2017 brüteten erstmals Turmfalken bei mir am Haus – hier gibt’s einem kurzen Bericht dazu.

Baumfalke: Er hat sich zwischen 2011 und 2017 erst ein einziges Mal in Endenburg blicken lassen, und zwar als sich die Mehlschwalben im September für den Flug nach Süden versammelten. Der Baumfalke ist der einzige Greifvogel, der die wendigen Schwalben im Flug erwischen kann. Foto: Noel Camilleri

Wanderfalke: Die Art ist im Tegernauer Steinbruch häufiger zu sehen, in Endenburg so gut wie nie. Foto: NABU / Sven Baumung

Waldschnepfe: ein seltener, nur mit Erfahrung nachzuweisender Waldbewohner. Foto: Richard Schmidt

Ringeltaube – meist im Wald unterwegs. Kennzeichen: zwei weiße Abzeichen an den Halsseiten, die wie ein Ring wirken

Kuckuck – im Frühjahr manchmal zu hören. Foto: Ian Redman

Waldkauz

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… ist rund um den Ort präsent und oft nachts zu hören.

Mauersegler: Nur bis maximal 7 Exemplare sind bislang zwischen  Anfang Mai und August in Endenburg präsent. Für sie könnte der Mangel an Nistmöglichkeiten ein limitierender Faktor sein. Spezielle Nistkästen an Gebäuden helfen ihnen, einen Brutplatz zu finden.

Wiedehopf: Im Frühjahr 2015 schaute einer für einen Tag vorbei. Für mich war der Vogel ein Vorbote des heißen Sommers, der vielleicht gerne die Höhe Endenburgs bevorzugt hätte, um der Hitze in der Ebene zu entkommen. Doch der Wiedehopf braucht Bäume mit großem Durchmesser, in denen er Höhlen vorfindet. Diese sind in Endenburg rar.

Schwarzspecht: Auch er benötigt für seine Höhlen Bäume mit großem Durchmesser. Im Endenburger Wald lebt vermutlich nur noch ein Brutpaar. Der Nachweis gelingt mittels seiner Rufe: Er ruft „kliöh“, grünspechtartig „gückgückgück“ und im Flug weit hörbar „krikrikrikri“.

Grünspecht –  hier ein Weibchen. Er ist der vermutlich der häufigste Specht auf den Endenburger Weiden.

Grauspecht – das Weibchen mit komplett grauem Kopf ohne Rot. Er wird oft mit dem Grünspecht verwechselt.

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Die Obstbäume auf den Erdenburger Wiesen sind für den Grauspecht interessant, gelegentlich auch Gebäude.

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Buntspecht – ein Weibchen, ohne roten Genickfleck …

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… Er ist vermutlich der häufigste Specht im Endenburger Wald. Im Winter besucht er Futterhäuschen.

Mittelspecht: mit rotem Scheitel, blassroter Schwanzbasis und gestricheltem Bauch – stärker an Totholz gebunden und viel seltener als der Buntspecht

Wendehals: kein echter Specht, aber der Familie nahe verwandt. Er lässt sich nur kurz, im September während des Vogelzugs, in Endenburg blicken.

 

Junge Rauchschwalben mit typisch rot-schwarzem Kopf. Bei Jungvögeln fehlen noch die langen seitlichen Schwanzfedern. Die Art ist in Endenburg viel seltener als die Mehlschwalbe.

Mehlschwalbe: Man beachte die gefiederten Füße, die aussehen als wären sie mit Mehl bestäubt.

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Am Ende des Sommers versammeln sich an manchen Tagen mehrere Hundert Mehlschwalben in Endenburg.

Bachstelze: ist eng an Weiden, Straßenränder und Rasen gebunden

Heckenbraunelle: Die Leute verwechseln sie mit einem Spatz. Die Braunelle hat aber unter anderen Unterscheidungsmerkmalen einen viel feineren Schnabel.

Rotkehlchen – besucht im Winter Futterstellen

Gartenrotschwanz – nur für kurze Zeit während des Vogelzugs präsent.

Im Gegensatz ist der Hausrotschwanz Brutvogel im Dorf, der an und in Gebäuden seine Jungen aufzieht.

Steinschmätzer: War bis vor kurzem noch am Feldberg Brutvogel, jetzt auch da nicht mehr. Nur auf dem Zug schauen die schlichten Vögel bei uns vorbei.

Braunkehlchen: Es steht auf feuchte Hochstaudenfluren und profitiert möglicherweise davon, wenn Wiesen mal ein Jahr nicht gemäht werden. Auf dem Zug schaut es manchmal vorbei. 

Singdrossel: Während des Sommers früh am Morgen auf den Straßen unterwegs, um Schnecken einzusammeln.

 

Misteldrossel: der Singdrossel ähnlich, aber größer und scheuer

Wachholderdrosseln: seltener als die anderen Drosselarten in Endenburg zu sehen

Amsel: in Endenburg weniger präsent als in anderen Orten

Ringdrossel: eine echte Rarität in Endenburg. Normalerweise heißt es: nicht unter 1000 m Meereshöhe. Selten wagt sich die Ringdrossel doch mal runter auf die mittlere Ortshöhe von rund 650 Metern. Foto: Joachim Fischer

Mönchsgrasmücke. Foto: NABU / Gaby Schroeder

Fitis

Zilpzalp

Wintergoldhähnchen (von oben geguckt): zusammen mit dem Sommergoldhähnchen (nächster Vogel) der kleinste Vogel Europas

Sommergoldhähnchen. Foto: Nabu / Guenter Stoller

Zaunkönig: sehr präsent im Endenburger Wald – und vor allem in der Höllschlucht sehr auffällig zu hören.

Trauerschnäpper (im Schlichtkleid): ist Brutvogel in Endenburg

Kohlmeise: zusammen mit der Blaumeise häufigste Meise im Winter an den Futterhäuschen

Tannenmeise: ist an Nadelbäume gebunden

Blaumeise

Haubenmeise: auch am ehesten im Nadelwald zu finden

Sumpfmeise: benötigt Alt- und Totholzbestände und ist daher selten in Endenburg

Schwanzmeise: hält sich gerne in Gewässernähe auf und ist beispielsweise in der Höllschlucht zu finden

Kleiber

Waldbaumläufer: brütet hinter abstehenden Rindenstücken, die an alten Bäumen zu finden sind.

Wasseramsel: Laut alteingesessenen Endenburgern war die Art noch in den 1960er Jahren innerhalb des Orts zu sehen. Von 2006 bis 2011 wurde sie nur ein einziges Mal in der Höllschlucht beobachtet.

Neuntöter – hier ein Jungtier – war Mitte des 20. Jahrhunderts noch häufiger in Endenburg. Sie sind auf große Insekten als Nahrung angewiesen.

Elster

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Was ihren Speiseplan angeht, sind Elstern breit aufgestellt: Sie fressen tierische und pflanzliche Nahrung. Der tierische Anteil besteht aus Insekten, Würmern, Schnecken, Spinnen und Wirbeltieren wie Mäusen, kleinen Vögeln und Reptilien wie Blindschleichen (im Bild).

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Eichelhäher – mit den für ihn typischen blau-schwarz-weißen Federn

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Je näher man dem Eichelhäher kommt, desto deutlicher wird, wie hübsch dieser Vogel auch sonst ist.

Rabenkrähe: Sie ist heute relativ selten und war anscheinend zu Zeiten des Getreideanbaus in Endenburg viel häufiger

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2011 streifte eine handaufgezogene Rabenkrähe durch Endenburg, die allen Interessierten zeigte wie neugierig und geschickt sie ist.

Kolkrabe: Er kann doppelt so schwer wie eine Rabenkrähe sein und ist der größte Rabenvogel Europas.

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Massenansammlung von Kolkraben: Meist kommen Kolkraben einzeln oder in Paaren vor. In Endenburg versammeln sich im Herbst und Winter allabendlich bis zu 80+ der imposanten Vögel im Bereich des Hohfelsens, nordwestlich des Ortskerns, wo sie bei spektakulären Flugspielen zu beobachten sind.

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Der Star ist ein farbenfroher Vogel mit schillerndem Gefieder …

… dessen Schönheit erst aus der Nähe betrachtet so richtig wirkt.

Haussperling: hält sich in kleinen Trupps gerne im Ort auf

Buchfink: das ganze Jahr über in Endenburg präsent

Bergfink: nur Wintergast

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Bergfinken-Invasion in Endenburg

Distelfink

Grünfink

Erlenzeisig. Foto: NABU / Kathy Büscher

Dompfaff: das ganze Jahr über zumindest zu hören

Kernbeißer

Fichtenkreuzschnabel: meist nur in den Spitzen von Fichten zu sehen. Foto: NABU / Felix Buescher

Goldammer: gerne in der Umgebung von Ställen

Säugetiere

Europäischer Maulwurf

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Typisch Maulwurf: breite Grabhand mit langen Krallen. Manche Gartenbesitzer ärgern sich über die Erdhaufen, die er hinterlässt. Pflanzen rührt der Insektenfressen nicht an.

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Hausspitzmaus – Kennzeichen: große Ohrmuscheln; dunklere Oberseite und hellere Unterseite setzen sich nicht voneinander ab.

Vorsicht Feind von hinten! – Zu den Tieren, die der Hausspitzmaus in Endenburg gefährlich werden, zählen Wiesel und Hauskatze.

Schädel einer Wald- oder Schabrackenspitzmaus

„Fledermaus“ – noch nicht näher bestimmt

Europäischer Feldhase. Ob es in Endenburg viele oder wenige gibt, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Zu sehen sind sie tagsüber zumindest eher selten. Foto: NABU / Jennifer Huppertz

Eichhörnchen

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… kommen im Herbst aus dem Endenburger Wald, um auf Walnussbäumen am Ortsrand zu ernten.

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Um an die Kerne in den Nüssen zu gelangen, wird zunächst die grüne Schale entfernt und ausgespuckt.

Gelbhalsmaus

Erdmaus

Rötelmaus

Östliche Schermaus. Foto: Frank Berbers

Rotfuchs

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Entlang der Straßen – wie hier zwischen Kirchhausen und Hofen – sieht man vor allem Jungfüchse.

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Füchse kommen nachts bis in den Ort …

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… Komposthaufen ziehen sie an.

Dachs: Auch er traut sich nachts in den Ort.

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Wie ein kleiner Bär: die typischen Spuren des Dachs im Erdenburger Wald

Hermelin. Foto: Ingo Hartkopf

Steinmarder – Kennzeichen: weiße Kehle. Öfter im Ort

Baummarder – Kennzeichen: gelbe Kehle. Mehr ein Waldbewohner

Wildschwein: Selten werden sie im Endenburger Wald so mächtig. Dafür sind sie bei Jägern zu beliebt. Aufnahmeort: TP Lange Erlen, Basel

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Wildschweinrotte: auf dem Weg aus der Höllschlucht nach Endenburg

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Auf den Weiden rund um den Ort machen Wildschweine auf der Suche nach Regenwürmern immer wieder Schäden.

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Die Wildschweinspur besteht aus zwei länglichen Hufabdrücken der Zehen 3 und 4. Die Zehen 2 und 5 drücken sich jeweils als Punkt dahinter ab. Ring ( Ø: 2 cm) zum Größenvergleich

Gämse: In der Umgebung von Endenburg leben Gämsen dauerhaft am Belchen und Blauen. Nach Endenburg selbst kommen Einzeltiere nur gelegentlich, können sich dort aber nicht halten.

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Reh

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Vor allem im Frühjahr und Sommer sind Rehe auch tagsüber an den Waldrändern rund um Endenburg zu beobachten. 

Reptilien

Zauneidechse (Männchen): Zauneidechsen sind in Endenburg auf südlich exponierten Weiden, Böschungen und in naturnahen Gärten zu finden. Wichtig für sie sind Heuschrecken als Beutetiere.

Blindschleiche: Die „Echse ohne Beine“ kommt in unterschiedlichen Lebensräumen zurecht – etwa am Waldrand, auf Weiden oder in Gärten.

Ringelnattern benötigen ein Mosaik verschiedener Lebensräume – etwa trockene Sonnen- und Eiablabeplätze und Feuchtgebiete, inklusive offener Wasserflächen.

Amphibien

Erdkröte: der häufigste Froschlurch Endenburgs

Grasfrösche: gehört zu den ersten Amphibien die im Frühjahr unterwegs sind

Fadenmolch – mit dem typischen Schwanzanhang

Bergmolch (Männchen) – die häufigste Schwanzlurchart Endenburgs

Feuersalamander: ein seltener Waldbewohner, der aber auch mal im Ort nachgewiesen werden kann. Foto: Aah Yeah 

Tabelle: Fauna von Endenburg (Sichtungen 2011-2017)

Vögel

1 (1) Rostgans
2 (2) Auerhahn
3 (3) Graureiher
4 (4) Weißstorch
5 (5) Schwarzstorch
6 (6) Fischadler
7 (7) Roter Milan
8 (8) Schwarzer Milan
9 (9) Mäusebussard
10 (10) Wespenbussard
11 (11) Sperber
12 (12) Habicht
13 (13) Turmfalke
14 (14) Baumfalke
15 (15) Wanderfalke
16 (16) Waldschnepfe
17 (17) Ringeltaube
18 (18) Kuckuck
19 (19) Waldkauz
20 (20) Mauersegler
21 (21) Wiedehopf
22 (22) Schwarzspecht
23 (23) Grünspecht
24 (24) Grauspecht
25 (25) Buntspecht
26 (26) Mittelspecht
27 (27) Wendehals
28 (28) Rauchschwalbe
29 (29) Mehlschwalbe
30 (30) Bachstelze
31 (31) Heckenbraunelle
32 (32) Rotkehlchen
33 (33) Gartenrotschwanz
34 (34) Hausrotschwanz
35 (35) Steinschmätzer
36 (36) Braunkehlchen
37 (37) Singdrossel
38 (38) Misteldrossel
39 (39) Wachholderdrossel
40 (40) Amsel
41 (41) Ringdrossel
42 (42) Mönchsgrasmücke
43 (43) Fitis
44 (44) Zilpzalp
45 (45) Wintergoldhähnchen
46 (46) Sommergoldhähnchen
47 (47) Zaunkönig
48 (48) Trauerschnäpper
49 (49) Kohlmeise
50 (50) Tannenmeise
51 (51) Blaumeise
52 (52) Haubenmeise
53 (53) Sumpfmeise
54 (54) Schwanzmeise
55 (55) Kleiber
56 (56) Waldbaumläufer
57 (57) Wasseramsel
58 (58) Neuntöter
59 (59) Elster
60 (60) Eichelhäher
61 (61) Rabenkrähe
62 (62) Kolkrabe
63 (63) Star
64 (64) Feldsperling
65 (65) Buchfink
66 (66) Bergfink
67 (67) Distelfink
68 (68) Grünfink
69 (69) Erlenzeisig
70 (70) Dompfaff
71 (71) Kernbeißer
72 (72) Fichtenkreuzschnabel
73 (73) Goldammer

 

Säugetiere

74 (1) Maulwurf
75 (2) Hausspitzmaus
76 (3) Wald- oder Schabrackenspitzmaus
77 (4) „Fledermaus“
78 (5) Feldhase
79 (6) Eichhörnchen
80 (7) Gelbhalsmaus
81 (8) Erdmaus
82 (9) Rötelmaus
83 (10) Östliche Schermaus
84 (11) Fuchs
85 (12) Dachs
86 (13) Hermelin
87 (14) Baummarder
88 (15) Steinmarder
89 (16) Wildschwein
90 (17) Gämse
91 (18) Reh

 

Reptilien

92 (1) Ringelnatter
93 (2) Blindschleiche
94 (3) Zauneidechse

 

Amphibien

95 (1) Erdkröte
96 (2) Grasfrosch
97 (3) Bergmolch
98 (5) Feuersalamander
99 (6) Fadenmolch